[ English version ] [ Gesellschaft "Freunde der Wiener Musik" ]
ie Wiener Volksmusik mit ihren
fröhlichen Liedern und Tänzen, aber auch mit ihrer Wehmut und Todessehnsucht, besitzt eine
jahrhundertealte Tradition.
Chroniken berichten über Musikanten, die mit Donauschiffen und -flössen
stromabwärts gefahren kamen und den Wienern ihre ländlichen Weisen und Tänze
vorspielten. Schon damals gab es Musikergruppen und Musikkapellen in den unterschiedlichsten
Zusammensetzungen. Bei den meisten dieser ländlichen Kapellen sah man die "Linzer
Geige", eine große Baßgeige, die mit tiefen Brummtönen den Rhythmus unterstrich
und damit eine Vorläuferin der Kontragitarre war. Vorläuferin der Kontragitarre war
in diesem Sinne allerdings auch die Harfe.
Schon lange vor den berühmten Ensembles der Gebrüder Schrammel, formierten sich
in der Wiener Vorstadt Quartette und Terzette mit zwei Geigen, Klarinette, Harfe und mit der
Linzer Baßgeige bzw. später auch mit der Gitarre. Seit den 30er Jahren des 19.
Jahrhunderts begann auch die Wiener Knopfharmonika in diesem Genre volkstümlicher Musik
ihren Platz zu erobern.
Einen unvergleichlichen Höhenflug erlebte Wiens bodenständige Musik, die auch
Meister wie Schubert und Beethoven inspiriert hat, Ende des 19. Jahrhunderts durch die
Gebrüder Johann und Josef Schrammel. Sie gaben durch ihr prachtvolles Spiel einer ganzen
Musikgattung ihren Namen. Die beiden verrieten schon in früher Jugend das musikalische
Talent ihrer Eltern und wurden mit großzügiger Unterstützung der Wiener Fiaker
zum Geigenstudium ans Wiener Konservatorium geschickt, wo sie zu exzellenten Musikern
herangebildet wurden.
Die Zeit nach dem großen Börsenkrach brachte es mit sich, daß sich die
beiden Brüder, vornehmlich aus finanziellen Gründen, der "Heurigenmusik"
zuwandten. Schon als sie mit Anton Strohmayer ein Terzett - die "Nußdorfer" -
gründeten, begann der kometenhafte Aufstieg. Aus diesem Terzett wurde, als sich der
bekannte Klarinettist Georg Dänzer mit seinem "picksüßen Hölzl",
der G-Klarinette, hinzugesellte, das Schrammel-Quartett, dem sich die Salons in den Palais
und bei Hof, aber auch die internationalen Konzertsäle öffneten. Unter den
Zuhörern der Schrammeln sah man Johann Strauß ebenso wie Johann Brahms.
Johann Strauß sagte einmal, nachdem er sechs Stunden lang mit Vergnügen den
Schrammeln zugehört hatte:
lt Wiener Tradition erhalten; Musiker
sein und bleiben, daß war der Wunsch der Männer, die sich im Jahr 1984 trafen und das
Ensemble Malat Schrammeln gründeten.
Zum Teil gehörten sie den großen Wiener Orchestern an, wie z. B. den Wiener
Philharmonikern, Volksoper- und Rundfunk-Orchester u. a.
Sie beschloßen die traditionelle, klassische Wiener Volksmusik von Strauß,
Lanner, Schrammel bis zur Operettenliteratur von Lehar, Kalman, Stolz u. a., aber auch moderne
österreichische Komponisten, in Alt-Wiener-Art, zu einem unterhaltsamen,
abwechslungsreichen Konzert-Programm zusammen zustellen.
Ihr Erfolg zeigt wie gut es war, sich an die alten Musikschätze zu erinnern.
Sie spielen Konzerte rund um die Welt: Sie gastieren immer wieder in den USA, in China,
in Japan und natürlich in allen Ländern Europas.
ber auch daheim begeistern sie ihr
Publikum:
- Sie sind fester Bestandteil der Wiener Festwochen und des Festivals "Musikalischer
Sommer" (Klangbogen Wien).
- Sie spielen als musikalische Botschafter Österreichs im öffentlichen Auftrag bei
Empfängen und hohen gesellschaftlichen Anlässen.
- Der österreichische Rundfunk präsentiert regelmäßig Musiksendungen
mit den Malat Schrammeln.
- Regelmäßig finden Konzertreihen in Wien und allen österreichischen
Bundesländern statt.
- In den ersten 10 Jahren ihres Schaffens wurden mehr als 30 LPs, MCs und CDs
veröffentlicht.
- Das Ensemble ist in der Lage in verschiedensten Besetzungen, von Duo über Quartett, Quintett
und Wiener Terzett auch verschiedenste Varianten der Wiener Musik zu präsentieren.
- Die Auftritte können auch auf Wunsch mit Gesang, Rezitation und originellen Einlagen
(wie z. B. einer Original Wiener Kunst-Pfeifferin) ergänzt werden.
- Ist es dem Kunden immer noch nicht genug "Wien", so ist man in der Lage eine
große Wien-Gala-Show mit den entsprechenden Solisten auf die Bühne zu bringen.
Kontaktadresse
Rudolf Malat
Leitgebgasse 7/5a
1050 Wien
Telefon: 01/54 40 752
Fax: 02954/302 12
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last updated 31/06/2006
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