 |
an weiß heute, daß die Volksmusik und die von der Volksmusik geprägten Kompositionen wertvolles Kulturgut sind, das es zu pflegen gilt. In den einzelnen Ländern der Welt, auch in den österreichischen Bundesländern, wird viel für die Erhaltung dieses Kulturgutes getan.
ien ist die einzige Stadt der Welt, die eine eigene Volksmusik besitzt. Aber dieser Wiener Musik, so sehr sie auch dazu herangezogen wird, das Image der österreichischen Bundeshauptstadt im In- und Ausland aufzupolieren, ist ein Stiefkind geworden. Es wird von jenen öffentlichen Stellen, die dafür zuständig wären, nur wenig für Interpreten und Komponisten getan, zu wenig, um die Fortführung der Tradition niveauvoller Musik auch weiterhin sicherzustellen. Hier will die Gesellschaft "Freunde der Wiener Musik" einspringen. Hier sieht sie ihr großes Aufgabengebiet. Die Gesellschaft tritt als Konzertveranstalter auf, will lebende Komponisten fördern, indem sie ihre Werke zur Aufführung bringt, jungen Künstlern die Wege ebnen, arrivierten Künstlern ihre Arbeit erleichtern, weiters hält sie lebhafte Kontakte zum Ausland, um die Schönheit der alten und neuen Wiener Melodien auch über Österreichs Grenzen hinaus ins rechte Licht zu setzen. Es gilt bewußt zu machen, daß die Tradition, die mit der Ankunft der Linzer Geiger in der von wehrhaften Mauern umgebenen Wienerstadt begonnen hat, von der Familie Strauß, von Josef Lanner, den Gebrüder Schrammel, von Franz Lehár bis zu Robert Stolz oder Nico Dostal, zu immer neuen Höhepunkten geführt wurde, lebt. Dazu braucht sie aber die notwendige finanziellen Mittel, die sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden zusammensetzen. Der Jahresmitgliedsbeitrag wurde bewußt niedrig angesetzt, um es auch Leuten mit geringem Einkommen zu ermöglichen, zur Erreichung der Ziele der Gesellschaft beizusteuern.
ie Gesellschaft "Freunde der Wiener Musik" ist an der Mitarbeit und Unterstützung jedes Freundes dieser Art von Musik interessiert, ob Jugendlicher oder Senior. Die Senioren wissen, wofür sie sich einsetzen, den jungen Menschen soll der Wert der Wiener Musik bewußt gemacht werden. Vielleicht werden sich dann auch junge Menschen finden, die bereit sind, Instrumente wie die Alt Wiener Kontragitarre, die Wiener Knopfharmonika oder das "picksüße Hölzl" spielen zu lernen.
ür unsere Konzertabende im Festsaal des Alten Rathauses und im Österreichischen Tabakmuseum haben wir Abonnements aufgelegt. Mitglieder unserer Gesellschaft genießen ein Vorbezugsrecht und außerdem gewähren wir unseren Mitgliedern 10 % Nachlaß auf den jeweiligen Kartenpreis. Für alle anderen, von der Gesellschaft veranstalteten Konzerte, haben Mitglieder ebenfalls ein Vorbezugsrecht. Bei allen Kartenbezügen ist die für das jeweilige Spieljahr gütige Mitgliedskarte (Empfangsschein) vorzuweisen. Die Mitglieder werden über die Aktivitäten der Gesellschaft durch - in zwangloser Folge erscheinende - Rundschreiben informiert. Sie werden auch rechtzeitig schriftlich, zu der alljährlich stattfindenden Hauptversammlung, die zu Beginn des Jahres, spätestens Ende März, stattfindet, eingeladen.
ollten Sie der Gesellschaft "Freunde der Wiener Musik" beitreten wollen, können Sie dies natürlich auch on-line mit unserer Beitritts-Erklärung tun!
|